Das CDU-„Frühlingserwachen“ war der Auftakt, nun wird die Reihe „Treffpunkte“, bei der Vereinigungen und Gruppierungen der CDU offene Veranstaltungen mit dem Bürgermeisterkandidaten Dr. Schrömbges durchführen, in lockerer Folge fortgesetzt. Der nächste „Treffpunkt“ wird von der Seniorenunion organisiert und richtet sich ausdrücklich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

„Wir möchten eine gesellige Gesprächsrunde anbieten, bei der natürlich auch konkrete Anliegen an den jetzigen Dezernenten und hoffentlich nächsten Bürgermeister herangetragen werden können“, betont SU-Vorsitzender Peter Nawrath, „aber auch wer nur zuhören oder Dr. Schrömbges mal kennen lernen möchte, ist herzlich willkommen.“

Als Ort haben sich die Organisatoren bewusst für das Käffchen am Steinkreis entschieden, weil dieses – passend zum Motto der Reihe - zu einem zentralen Treffpunkt im Neubaugebiet Robend avanciert ist. Termin ist der 19. Mai, ab 16.00 Uhr.

Der aktuelle Vorstoß von Bündnis90/Grüne, die KiTa-Betreuungszeiten in Viersen bis 20.00 Uhr auszudehnen, um den beruflichen Interessen der Eltern besser gerecht zu werden, stößt beim CDU-Vorsitzenden Marc Peters auf klare Ablehnung.

„Der komplette Denkansatz ist altmodisch und rückwärtsgewandt“, so Marc Peters, der im Hauptberuf Geschäftsführer bei einem Unternehmerverband - der Kreishandwerkerschaft Niederrhein – ist. Arbeitgeber seien heute viel stärker als noch vor einigen Jahren bereit, sich auf die familiäre Situation ihrer Mitarbeiter einzustellen und Eltern von kleinen Kindern in vielen Belangen entgegen zu kommen. „Unternehmen arbeiten längst mit individuell zugeschnittenen Arbeitszeitmodellen, flexiblen Zeitkonten und anderen Maßnahmen, mit denen die Verbindung von Familienleben und Erwerbsarbeit effektiv gefördert wird.“ Genau diesen Trend müsse Politik unterstützen und nicht die Verfügbarkeit von Eltern rund um die Uhr noch forcieren. Dies sei der völlig falsche Weg und führe weit weg von einer familienfreundlichen Gesellschaft. Zum Glück, so Peters, sei die tatsächliche Entwicklung eine andere, „aber offensichtlich haben das die Grünen noch nicht bemerkt.“ Nachahmenswerte, innovative Ansätze liefere z.B. der Wettbewerb „Familienfreundliches Unternehmen“ des Kreises Viersen, bei dem der CDU-Vorsitzende schon mehrfach als Juror mitgewirkt hat. Dort habe er gesehen, dass plötzliche abendliche Meetings und Besprechungen von berufstätigen Eltern – wie die Grünen sie als Begründung für die sog. „KiTaPlus“ angeführt haben - in der Realität sicher keine Rolle spielen.

Wenig Verständnis hat der Vater von zwei Töchtern im Alter von 5 und 7 Jahren auch für die einseitige Sichtweise der Grünen: „Leider scheinen die Grünen keinen einzigen Gedanken an die Kinder und deren Interessen verschwendet zu haben. Dabei sagt doch schon der gesunde Menschenverstand: Kinder gehören abends nach Hause – und nicht in irgendeine öffentliche Einrichtung.“

„Berliner Parkett“ – so wird in Kommentatorenkreisen die bundespolitische Ebene bezeichnet. Die Viersener CDU-Ratsfrau Anne Daniels hat nun genau dieses Parkett betreten.

„Die CDA als Gruppierung der Arbeitnehmerschaft innerhalb der CDU hat auf Bundesebene eine Kommission gebildet, die ein neues Grundsatzprogramm entwickeln soll“, so die 32-jährige, die erst im vergangenen Jahr den Vorsitz des CDA-Kreisverbandes übernommen hat, „und erfreulicherweise wurde ich nun in diese Kommission berufen.“ Schon die erste Sitzung, die Anfang Februar in Berlin stattfand, war für die Viersenerin eine spannende Angelegenheit: „Mit so gestandenen Sozialpolitikern wie Karl-Josef Laumann, UlfFink und Hermann-Josef Arentz unmittelbar zusammenzuarbeiten, ist schon toll. Auch unseren Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer in diesem Kreis hautnah bei der Arbeit zu erleben, ist für eine noch junge Vorsitzende wie mich extrem spannend – und lehrreich.“

Die Grundsatzkommission wird sich bis zur nächsten CDA-Bundestagung im November noch mehrmals in Berlin treffen und dabei u.a. diskutieren, wie der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft künftig gestaltet werden soll, wie soziale Gerechtigkeit, Partizipation, demografischer Wandel, Subsidiarität und das christlich-soziale Menschenbild gefördert werden können. „Für alle diese Werte steht die CDA“, unterstreicht Anne Daniels, „und genau deshalb möchten wir in der Kommission ein überzeugendes Grundsatzprogramm entwickeln, welches dazu beiträgt, das christlich-soziale Profil der CDU zu schärfen.“

 

Der Florian-Platz bleibt ein heikles Thema, bei dem die Meinungen offensichtlich weiterhin auseinanderklaffen. Die CDU-Fraktion spricht sich nun angesichts der Anträge von FürVIE und Grünen, die vorhandenen Handlungsoptionen zu beschränken und eine Einzelhandelsnutzung auf dem Florian Platz grundsätzlich zu untersagen, für eine ergebnisoffene Herangehensweise aus.

„Wir möchten keine Denkverbote, sondern erst mal möglichst viele Optionen für die Innenstadt Süchtelns offen halten“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Paul Mackes. Für eine Eingrenzung sei es viel zu früh, denn: „einige Aspekte wurden aus unserer Sicht noch nicht genügend einbezogen. Dazu gehört vor allem auch die weitere Entwicklung der privatwirtschaftlichen Initiative rund um die Immobilie des heutigen Netto Marktes. Da haben der Eigentümer und die Verwaltung interessante Ansätze entwickelt, deren Ergebnis die weitere Planung maßgeblich beeinflusst. Vorher eine Festlegung vorzunehmen, macht keinen Sinn und deshalb lehnen wir auch die Anträge der Grünen und FürVIE ab.“ Begleitende Themen wie „Wohnen“ und „Freizeit/Erholung“ seien unbedingt in eine Perspektivplanung für Süchteln mit aufzunehmen.

Dass eine Überplanung des Florian-Platzes räumlich weiter gefasst muss, fordert auch der Süchtelner Ortsbürgermeister Erhard Braun: „Wir dürfen den Süchtelner Stadtgarten nicht vergessen. Wenn schon eine neue Planung auf den Weg gebracht wird, dann muss dieser Bereich mit einbezogen werden. Der jetzige Zustand ist völlig unbefriedigend.“ Dass die Süchtelner Bürger bereit sind, sich hier in besonderem Maße zu engagieren, weiß Braun aus vielen Gesprächen: „Der Süchtelner Heimat- und Verschönerungsverein hat seine aktive Unterstützung für ein solches Projekt schon signalisiert.“

April 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
Datum : 24. April 2018
25
27
28
29
30

Senioren Union Viersen

Facebook CDU Viersen

 

CDU Viersen 

Facebook CDU Viersen

Anmeldung

Passwort vergessen? Benutzername vergessen?