Der kürzliche Einbruch in der KiTa Robend wird von der gewählten Wahlkreisvertreterin Anne Daniels (CDU) scharf verurteilt. Beim Einstieg in das Gebäude wurde nicht nur – wie in ähnlichen Fällen – nach Wertgegenständen gesucht, sondern auch ein Brand gelegt. „Was sind das für Menschen, die eine Einrichtung für kleine Kinder anzünden?“ , so die Ratsfrau. Selbst wenn zum fraglichen Zeitpunkt glücklicherweise keine Personen vor Ort gewesen seien, so habe die Tat doch schwerwiegende Auswirkungen auf alle Betroffenen, vor allem auf die Kinder : „Aufgrund der vorübergehenden Schließung sind die Kinder teilweise in der KiTa Am Steinkreis untergebracht worden, andere wiederum müssen erst mal zuhause bleiben“, so Daniels. Das stelle die Eltern vor logistische Probleme und verwirre den Lebensalltag der Kleinsten. Auf mögliche psychologische Auswirkungen weist Anne Daniels hin: „Wenn die Kinder auch nur durch Zufall mitbekommen, dass die Einbrecher mutwillig Feuer in der Einrichtung gelegt haben, kann das große Verunsicherung und Angst auslösen. Da ist im Umfeld Fingerspitzengefühl gefragt.“ Leider, so Daniels, seien Kindergärten generell ein beliebtes Ziel von Einbrechern: „Wir müssen darüber nachdenken, wie wir diese Einrichtungen besser vor Einbruch und Vandalismus schützen können.“

Die Verkehrsanbindung an das geplante Gewerbegebiet Mackenstein-Peschfeld soll nach dem Willen der CDU-Fraktion genauer geprüft werden. Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion soeben gestellt, erklärt CDU-Ortsbürgermeister Michael Aach.

Hintergrund: Im erweiterten Gewerbegebiet Peschfeld soll laut Verwaltung ein großer Online-Anbieter für Sanitärprodukte angesiedelt werden. Als Verkehrsanbindung für den Güterverkehr ist jedoch ausschließlich die K8 vorgesehen, die durch den eigentlichen Ort Mackenstein führt. „Für uns ist das nicht nachvollziehbar und auch nicht die einzige Alternative“, so Michael Aach. „Warum die Verwaltung ausschließlich diese Route geprüft hat und damit den Ortsteil Mackenstein verkehrlich in das Gewerbegebiet einbindet, anstatt auch eine Zufahrt über die Elektronikstraße zu prüfen und damit das Wohngebiet zu entlasten, ist für uns unverständlich“.

Von Seiten der Anwohner habe es genügend Einsprüche gegen diese Planungen gegeben, die von der Verwaltung aber nicht wirklich berücksichtigt worden seien, stellt auch Thomas Gütgens, Sprecher der CDU Fraktion im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss kritisch fest: „Es ist den Anwohnern schwer zu vermitteln, warum plötzlich komplett neue Verkehrswege eröffnet werden, wo doch ein Gewerbegebiet für die Aufnahme genau eines solchen Güterverkehrs ausgelegt ist.“

Beide Politiker stellen ebenso die weitere Planung für den Ortsteil Hausen in Frage. Um den Verkehrslärm, der laut Gutachten schon heute als grenzwertig gilt, zu reduzieren, ist dort seitens der Verwaltung ein sogenannter „Flüsterasphalt“ geplant. Ob das aber mit Blick auf das Schall- und Verkehrsgutachten langfristig zur notwendigen Reduktion der Lärmbelastung ausreiche, müsse nochmals präziser geprüft werden, so Aach und Gütgens:
„Klar ist, dass sich beim wirtschaftlichen Ausbau des Gewerbegebietes eine gewisse Beeinträchtigung beider Ortslagen wohl nicht komplett vermeiden lässt. Aber wir erwarten von der Verwaltung eine ausführliche Prüfung aller möglichen Alternativen, die auch die Interessen der direkten Anwohner intensiver berücksichtigt – auch mit Blick auf
künftige Perspektiven.“

Die Kritik unseres Ratsherrn Thomas Gütgens bzgl. der Verkehrsregelung rund um die Primusschule hat etwas bewirkt: Das absolute Halteverbot auf der Kettelerstraße wurde nun in ein Parkverbot umgewandelt. So haben die Eltern der Schulkinder die Möglichkeit, morgens und mittags ein paar Minuten vor dem Schulgelände zu halten, um die Kinder zu bringen bzw. abzuholen. "Nun wird der Bereich nicht mehr durch Langzeitparker blockiert", so Thomas Gütgens, "und auch die neue Parkplatzzufahrt von der Heesstraße her dürfte die Situation weiter entspannen". 
In diesem Fall hat die Verwaltung gute Arbeit geleistet. Trotzdem ein Tipp an alle Eltern: vielleicht bietet sich ja auch eine ruhige Seitenstraße auf halber Strecke zwischen Heim und Schule an, um die Kinder abzusetzen und wenigstens ein Stück zu Fuß gehen zu lassen? Das stärkt deren Selbstvertrauen - und entzerrt das morgendliche Verkehrschaos vor der Schule.

Nach Ostern scheint die Zeit bis zu den Sommerferien in Windeseile zu verfliegen. Sehr zur Freude der Schulkinder, jedoch zum Schrecken vieler Eltern. „Die Berufstätigen unter ihnen stehen alljährlich vor einem Riesenproblem“, weiß CDU-Vorsitzender Marc Peters. 6 Wochen Sommerferien bedeuten in der Praxis: Es muss zumindest für einige Wochen eine Betreuung für die schulpflichtigen Kinder her. Da lediglich die OGS-Betreuung für drei Wochen fortgeführt werde, so Peters, blieben alle anderen Familien auf der Strecke, selbst diejenigen, die ihre Kinder in der Betreuung von 8-1 oder 8-2 angemeldet hätten. Die Schwierigkeit, die eigene Berufstätigkeit mit den Ferienzeiten zu verknüpfen, beschäftigt auch Jacqueline Coenen, Beisitzerin im CDU-Vorstand und Mutter zweier Kinder: „Die kompletten Schulferien von 12 Wochen mit einem normalen Urlaubsanspruch abzudecken, ist einfach nicht möglich.“ Im Kindergarten bestehe diese Schwierigkeit nicht, weil bis auf eine dreiwöchige Pause im Sommer und einige Feiertagsbrücken durchgehend eine Betreuung gegeben sei. „Aber mit Eintritt der Kinder in die Schule stehen viele Eltern plötzlich vor einem Problem, das sie alleine eigentlich nicht lösen können.“  Die CDU sieht an dieser Stelle dringenden Handlungsbedarf und fordert eine pragmatische, unkomplizierte Problemlösung durch die Stadtverwaltung. Diese könne kurzfristig erst einmal so aussehen, dass man die betroffenen Eltern in die Lage versetzt, eine Ferienbetreuung in Eigenregie zu organisieren – in den Betreuungsräumlichkeiten der Schule. In einem zweiten Schritt, so die Forderung,  müsse aber ein tragfähiges Konzept her, mit dem gezielter auf die Bedarfe und Wünsche der Familien eingegangen wird. Peters: „Die aktuelle Betreuungslücke in der Schule von 8-1 bzw. 8-2 führt dazu, dass viele Kinder ausschließlich wegen der Ferienbetreuung zur OGS angemeldet werden und der Bedarf an dieser Stelle künstlich erzeugt wird. Stattdessen muss dringend eine Lösung für die Frage her, wie die Versorgung der übrigen Kinder in den Ferien verlässlich geregelt werden kann.“ Dies sei eine Frage der Gleichbehandlung aller Betreuungsformen und letztlich aller berufstätigen Eltern.

Die kommende  Neuordnung des Bundesverkehrswegeplans sorgt bereits seit Jahren für Unruhe und Nervosität in Viersen. Kommt die Viersener Kurve oder kommt sie nicht? Welche Rolle spielt der Lärmschutz bei der Entscheidungsfindung? Und was wird aus dem zweigleisigen Ausbau der Bahntrasse Dülken – Kaldenkirchen?

Gestern legte der Bund den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans vor – ohne Viersener Kurve, jedoch auch ohne besondere Priorisierung des zweigleisigen Ausbaus. „Das ist jedoch kein Grund, das Thema unkommentiert ad acta zu legen“, so CDU-Parteivorsitzender Marc Peters. Vielmehr gebe der vorgelegte Entwurf nun die Möglichkeit, die Bürgerschaft zu mobilisieren und im Beteiligungsverfahren entsprechende Forderungen zu entwickeln. Zu diesem Zweck hat die CDU den Bundestagabgeordneten Uwe Schummer nach Viersen eingeladen. „Mit ihm gemeinsam werden wir die neue Entwurfsplanung aus Viersener Sicht analysieren und herausarbeiten, wo im Interesse der Stadt der Hebel angesetzt werden muss“, erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende Thomas Gütgens.

 

Die Informationsveranstaltung „Bundesverkehrswegeplan – Konsequenzen für Viersen“ findet statt am

Donnerstag, 31. März 2016, 19.00 Uhr

im Aula-Foyer der Anne-Frank-Gesamtschule  , Rahserstraße134, 41748 Viersen.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich eingeladen.

 

 

 

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