Wieliczka

Die Weltkulturerbe-Denkmäler im südlichen Polen waren Ziel von 28 CDU-Senioren aus Viersen. Jede Begegnung wurde zu einer Konfrontation mit der Geschichte.

Polnische, deutsche und jüdische Einflüsse machten das schlesische Breslau zu einer wirklichen europäischen Kulturhauptstadt 2016. Der Rynek (Marktplatz) und die Kirchen boten einen Querschnitt durch die Baustile der Jahrhunderte.

Ein Abstecher nach Tschenstochau führte zum Nationalheiligtum der polnischen Katholiken, zur Ikone der Schwarzen Madonna in Jasna Gora.

In Krakau, der Krönungsstadt der polnischen Könige, beeindruckte neben dem Rynek mit den Tuchhallen besonders der spätgotische Flügelaltar von Veit Stoß in der Marienkirche. Ab 1477 arbeitete der Nürnberger Holzschnitzer zwölf Jahre mit seiner Schule an dem weltberühmten Kunstwerk.

Auf der Rückfahrt Richtung Westen war die erste Station das Weltkulturerbe Salzbergwerk Wieliczka. Cum grano salis kommentierte und erklärte der ortskundige Führer die unterirdischen Gänge und Hohlräume sowie die Ausstellungsstücke und Kunstwerke aus Salzstein. Höhepunkt des Labyrinths war die "Kapelle", eine große als Gebetshalle zu nutzende Halle. Mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich!" verabschiedete sich die Viersener Gruppe.

Erschreckend war die Begegnung im Weltkulturerbe Auschwitz. Die Erinnerung an 1,5 Millionen Menschen, die dort auf grausamste Weise von den Nationalsozialisten ermordet wurden, machte viele sprachlos. An jedem Ort des ehemaligen Lagers sagte man sich : "Niemals wieder!"

"Wer sich dazu herbeilässt, die Erinnerung an die Opfer zu verdunkeln, der tötet sie ein zweites Mal" (Elie Wiesel)


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Datum : 24. April 2018
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